In Forschung PLAYtoGROW Lab

PLAYtoGROW
spielend lernen.

Eine offene Community-Plattform, die regeneratives Tun in gemeinsame Spielwelten übersetzt — damit aus Wissen Handlung wird und aus Handlung Gemeinschaft.
Mission

Eine offene Community-Plattform, die regeneratives Tun in gemeinsame Spielwelten übersetzt — damit aus Wissen Handlung wird und aus Handlung Gemeinschaft.

Heute

Digitale Plattformen ernten Aufmerksamkeit, statt Wirklichkeit zu pflanzen.

Wo wir wachsen sollten, scrollen wir. Wer regenerativ leben will, findet Tutorials in Endlosfeeds, aber keine Mitspielenden vor der Haustür. Lernen bleibt einsam, Tun bleibt unsichtbar.

Was wir tun

Wir prototypisieren eine Plattform, auf der Fortschritt aus realen Handlungen entsteht.

PLAYtoGROW koppelt einfache Quests aus dem Lab — Pflanzen, Tauschen, Reparieren, Lehren — an gemeinsame Erlebnisräume. Was man tut, wird sichtbar. Was sichtbar wird, lädt andere ein. Spielmechanik dient hier nicht der Bindung, sondern dem Boden.

Was möglich wird

Eine Spielwelt, in der man XP nicht für Klicks bekommt, sondern für gepflanzte Bäume, geteiltes Saatgut und repariertes Werkzeug.

Aus Nachbarschaften werden Gilden. Aus Schulhöfen Forschungsfelder. Aus jedem regenerativen Akt ein offener Spielzug, den andere weiterspielen können. Die Plattform ist Open Source und gehört denen, die mitspielen.

Wie es entstand

Die Frage stand auf einem Workshop-Whiteboard in Berlin: Warum bleiben die meisten Menschen Zuschauer:innen ihrer eigenen ökologischen Werte? Sie wissen, was zu tun wäre — und tun es trotzdem nicht. Nicht aus Bosheit, sondern weil die Brücke zwischen Wissen und Handlung fehlt. Was die meisten digitalen Räume bieten, ist eine Endlos-Bibliothek von Tipps. Was sie nicht bieten, sind Mitspielende.

PLAYtoGROW ist die Hypothese, dass diese Brücke spielerisch gebaut werden kann. Nicht als App, die belohnt, weil man bleibt — sondern als Plattform, die belohnt, weil man rausgeht.

Was die Plattform nicht ist

PLAYtoGROW ist kein weiteres Social Network. Nicht noch eine Habit-Tracking-App. Kein Klimacomic mit Punktekonto. Es geht nicht darum, Nutzer:innen zu binden — sondern darum, Handlungen sichtbar und teilbar zu machen, die sonst im Alltag verschwinden.

Wir nennen das “play” bewusst, weil “spielen” ein anderes Verhältnis zur Welt beschreibt als “nutzen”. Wer spielt, probiert. Wer probiert, lernt. Wer mit anderen spielt, gehört dazu.

Was wir gerade erforschen

In der aktuellen Phase testen wir drei Fragen:

  1. Welche Quest-Formate funktionieren analog wie digital? Eine Quest wie “Pflanze einen Baum mit zwei Nachbar:innen” muss in der App genauso leicht zu starten sein wie auf einer Postkarte.
  2. Wie sieht Fortschritt aus, der nicht süchtig macht? Wir experimentieren mit Saison-Rhythmen, Gilden-Logiken und Sichtbarkeit über Statistik — statt mit Streaks und Notifications.
  3. Wie bleibt die Plattform den Mitspielenden? Open Source ist Pflicht. Datenhoheit, Governance-Modell und Anschlussfähigkeit an bestehende Communities sind die offenen Fragen.

Wer mitbaut

PLAYtoGROW entsteht im Austausch mit den anderen Quests im Lab. Die Stonepaper- und Beenius-Communities liefern reale Quest-Vorlagen, die Permakultur-Quest steuert pädagogische Rahmen bei. Erste Sparring-Partner kommen aus der Educational-Games-Szene in Berlin und Hamburg.

Wer als Spieldesigner:in, Entwickler:in oder Community-Pflegende:r mitforschen will, ist eingeladen — die Plattform soll von Anfang an dort entstehen, wo sie später genutzt wird.

Unterstützen

Wir suchen Mitspielende für die erste Runde.

PLAYtoGROW ist in der frühen Forschungsphase. Wir suchen Spieldesigner:innen, Entwickler:innen, Pädagog:innen und Communities, die mit uns die ersten Quest-Formate testen — analog wie digital.

Diskussion

Wo darüber gesprochen wird.